Blog

30 kostenlose Linkquellen für deine Nische – ohne Spam und Penalty-Risiko

Link Building Veröffentlicht am 2025-12-17 Von Mia Schubert 9 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

Wer nachhaltig Sichtbarkeit in Suchmaschinen aufbauen möchte, kommt um Links von anderen Websites nicht herum. Doch wahllos Links zu streuen, kann deiner Marke schaden – und im schlimmsten Fall sogar zu Abstrafungen führen. In diesem Guide erfährst du, wie du bis zu 30 kostenlose Orte findest, an denen du seriös und ohne Spam Links zu deiner Website platzieren kannst.

Warum „kostenlose Links“ nicht gleich „billiges Linkspam“ sind

Viele denken bei kostenlosen Backlinks sofort an Linkfarmen, Webkataloge oder automatisierte Tools. Genau das solltest du vermeiden. Kostenlose Linkquellen können äußerst wertvoll sein, wenn sie:

  • thematisch zu deiner Nische passen,
  • von echten Nutzerinnen und Nutzern besucht werden,
  • echten Mehrwert bieten (z. B. durch Antworten, Tutorials oder Erfahrungsberichte),
  • und sich natürlich in den Kontext einfügen – nicht als plumper Werbeblock.

Renommierte SEO-Guides wie die Einsteiger-Leitfäden von Moz, Ahrefs oder Backlinko betonen seit Jahren, dass die Qualität der Quellen wichtiger ist als die reine Anzahl an Links.

 

 

Grundregeln: So setzt du Links, ohne zu spammen

Bevor wir in die Liste der 30 kostenlosen Orte einsteigen, solltest du einige Grundregeln verinnerlichen:

  • Relevanz zuerst: Platziere Links nur dort, wo sie zum Thema passen. Ein SEO-Link in einem Haustierforum wirkt seltsam – und andersherum.
  • Mehrwert statt Werbung: Schreibe immer so, dass dein Beitrag auch ohne Link nützlich wäre. Der Link ist nur eine Ergänzung, nicht der Hauptzweck.
  • Variation der Ankertexte: Nutze nicht immer denselben Keyword-Anker. Wechsle zwischen Brand-Namen, URL, „hier lesen“ und beschreibenden Formulierungen.
  • Guidelines respektieren: Lies die Regeln der Plattform (Foren, Communities, Portale), bevor du etwas postest. Viele haben klare Grenzen für Eigenwerbung.
  • Langfristig denken: Ein guter Link ist einer, der in einem Jahr immer noch sinnvoll und klickbar ist.

30 kostenlose Orte, an denen du Links in deiner Nische platzieren kannst

Die folgenden 30 Ideen sind eher „Kategorien“ von Linkquellen als eine starre Website-Liste. Damit kannst du in praktisch jeder Nische seriöse, kostenlose Links aufbauen – ohne Spam-Taktiken.

1. Eigener Blog und Content-Hub

Dein Blog ist die erste und wichtigste Linkquelle. Mit internen Links steuerst du, welche Seiten Autorität bekommen. Baue Themen-Cluster auf (z. B. einen großen Guide plus viele Detailartikel) und verlinke sinnvoll zwischen ihnen.

2. Pillar-Seiten und Ressourcen-Seiten

Erstelle umfangreiche Ressourcen-Seiten, die die besten Artikel, Tools und Checklisten zu einem Thema bündeln – inklusive deiner eigenen Inhalte. Solche Seiten werden oft verlinkt und geteilt, weil sie anderen die Recherchearbeit abnehmen.

3. Fachforen in deiner Nische

Gut moderierte Foren sind immer noch wertvoll. Antworte auf Fragen, teile Erfahrungen und verlinke nur dann auf deinen Inhalt, wenn er wirklich hilft. Profile mit einer Historie aus hilfreichen Posts werden deutlich eher akzeptiert als Accounts, die nur zum Werben da sind.

4. Q&A-Plattformen

Auf Frage-Antwort-Plattformen kannst du ausführliche Antworten geben und – falls passend – deinen Artikel als weiterführende Ressource verlinken. Achtung: Oft sind Links „nofollow“, aber sie bringen trotzdem Reichweite, Brand-Suchen und indirekte SEO-Vorteile.

5. Thematische Subreddits und Communities

In vielen Subreddits und Online-Communities sind externe Links ausdrücklich erlaubt, solange sie zum Thema passen und nicht als Spam wahrgenommen werden. Baue zuerst Reputation auf, bevor du eigene Inhalte teilst.

6. Facebook-Gruppen und andere Social-Media-Communities

In Gruppen rund um deine Nische werden ständig Fragen gestellt. Wenn du hilfreiche Antworten gibst und gelegentlich einen passenden Blogpost verlinkst, erzeugst du Klicks, Diskussionen und potenzielle Sekundär-Links (z. B. von Leuten, die deinen Beitrag woanders teilen).

7. LinkedIn-Posts und Kommentare

LinkedIn eignet sich besonders für B2B und Fachthemen. Du kannst Beiträge schreiben, in denen du ein Problem analysierst, und am Ende auf deinen ausführlichen Guide verweist. Auch Kommentare unter relevanten Posts können dezente, aber effektive Linkquellen sein.

8. Eigene Newsletter-Archiv-Seite

Wenn du einen Newsletter hast, veröffentliche die Ausgaben oder ausgewählte Inhalte im Web. Jede Ausgabe kann intern verlinken – auf Produkte, Blogposts oder Landingpages. So wird dein Newsletter-Archiv zur dauerhaften Linkquelle.

9. Kostenlose E-Books und PDFs

E-Books werden oft weitergeleitet, heruntergeladen und archiviert. Platziere im Inhalt sinnvolle Links zu vertiefenden Artikeln oder Tools auf deiner Website. Selbst wenn das PDF geteilt wird, bleibt dein Link erhalten.

10. SlideDecks auf Präsentationsplattformen

Fachvorträge, Webinare oder Konferenz-Folien kannst du als Slides hochladen. In der letzten Folie verweist du z. B. auf eine Landingpage mit zusätzlichen Ressourcen. Solche Präsentationen sind langfristig auffindbar und werden gern eingebettet.

11. Webinare und deren Landingpages

Die Registrierungsseite eines Webinars kann interne Links auf weiterführende Inhalte enthalten. Nach dem Webinar lohnt sich eine Aufzeichnungsseite mit zusätzlichem Material – ebenfalls mit Links in passende Content-Cluster.

12. Branchenverzeichnisse und Firmenprofile

Seriöse Branchenverzeichnisse sind klassische, kostenlose Linkquellen. Achte darauf, nur hochwertige Verzeichnisse zu nutzen und dein Profil vollständig auszufüllen. Listen wie die von Loganix helfen, gute Plattformen zu identifizieren.

13. Lokale Verzeichnisse und Branchenbücher

Für lokale Unternehmen sind Verzeichnisse wie Stadtportale, Verbandsseiten oder Kammern besonders wichtig. Sie bringen nicht nur Links, sondern auch echte Kundinnen und Kunden – und unterstützen lokale SEO-Signale.

14. Bewertungsportale

Auf Review-Plattformen kannst du ein Unternehmensprofil anlegen und einen Link zu deiner Website platzieren. Bitte zufriedene Kundinnen und Kunden um ehrliches Feedback – das stärkt Vertrauen und erhöht die Klickrate auf deinen Link.

15. Nischenverzeichnisse (z. B. Tools, Software, Blogs)

In vielen Branchen existieren spezialisierte Listen und Verzeichnisse: Tool-Sammlungen, Branchen-Blogs oder Ressourcen-Seiten. Recherchiere gezielt nach „Best [deine Nische] tools/blogs/resources“ und prüfe, wo du dein Projekt eintragen lassen kannst.

16. Gastbeiträge auf Fachblogs

Gastartikel gehören zu den bekanntesten, aber auch wirksamsten kostenlosen Linkquellen – wenn sie sauber umgesetzt werden. Schreibe hochwertige Beiträge für etablierte Blogs und verlinke dezent auf passende Inhalte. Große Guides wie die von Ahrefs oder Moz warnen explizit vor massenhaftem, minderwertigem Guest Posting nur für Links.

17. Experten-Roundups und Interviews

Viele Blogs veröffentlichen Experten-Roundups: „10 Spezialist:innen teilen ihre besten Tipps …“. Wenn du hier mitmachst, erhältst du oft einen Link in der Autorenbeschreibung oder im Beitrag selbst – plus Sichtbarkeit in deiner Zielgruppe.

18. Podcasts (als Gast)

Podcasts sind hervorragende Branding-Kanäle. Als Gast bekommst du normalerweise einen Link in den Shownotes. Diese Shownotes-Seiten ranken oft gut in Suchmaschinen und können dauerhaft Besucher bringen.

19. Community-Blogs und offene Autorenplattformen

Manche Magazine und Plattformen erlauben Gastbeiträge ohne große Hürden, solange die Inhalte hochwertig sind. Du kannst dort Fachartikel veröffentlichen, deine Marke sichtbar machen und im Autorenprofil verlinken.

20. Nischen-spezifische Slack- und Discord-Communities

In vielen Tech- oder Marketing-Nischen gibt es private Communities mit Kanälen für „Ressourcen“ oder „Show & Tell“. Wenn du dort aktiv bist, kannst du gelegentlich neue Inhalte teilen und Feedback einholen – inklusive Link.

21. Open-Source-Projekte und Dokumentationen

Wenn du Code, Templates oder andere Ressourcen beiträgst, kannst du in der Dokumentation oder im Profil auf deine Website verweisen. Gerade in Entwickler-Communities sind solche Links sehr wertvoll, weil sie aus echtem Engagement entstehen.

22. GitHub- oder GitLab-Repositories

In der Readme-Datei eines Repositories kannst du Links zu Dokumentation, Blogs oder Demos platzieren. Diese Dateien werden oft verlinkt und geteilt, besonders wenn das Projekt praktischen Nutzen bietet.

23. Ressourcen-Listen „Die besten Artikel zu…“

Du kannst selbst Listen mit den besten Artikeln deiner Nische erstellen und dabei auch deinen Beitrag aufnehmen – solange deine Inhalte wirklich mit den anderen mithalten. Als Inspiration dienen umfangreiche Linkbuilding-Listen wie bei Backlinko oder Ahrefs.

24. Case Studies und Erfolgsgeschichten

Wenn du eine Zusammenarbeit mit Partnern oder Kunden beschreibst, verlinke wechselseitig: Du verlinkst auf den Partner, der Partner verlinkt auf die Case Study. Solche Links sind thematisch extrem relevant und stärken gleichzeitig die Beziehung.

25. Online-Kurse und Lernplattformen

In Kursmaterial, Modulbeschreibungen oder weiterführenden Ressourcen kannst du auf Blogartikel oder Tools verlinken. Viele SEO- und Marketingkurse tun genau das, um tiefergehende Inhalte bereitzustellen.

26. Community-Wikis und Glossare

Manche Communities pflegen eigene Wikis oder Glossare. Wenn du dich an deren Pflege beteiligst oder neue Artikel beiträgst, kannst du in den Quellenangaben seriöse Links platzieren – natürlich nur, wenn dein Inhalt wirklich als Quelle taugt.

27. „Best-of“- oder Jahresrückblick-Posts

Zum Jahresende veröffentlichen viele Blogs „Best-of“-Artikel mit den hilfreichsten Ressourcen des Jahres. Wenn du solche Artikel selbst schreibst, kannst du deine Inhalte einbauen. Gleichzeitig lohnt es sich, bei anderen Herausgebern nachzufragen, ob dein Guide in zukünftige Listen passt.

28. Online-Konferenzen und Speaker-Seiten

Als Speaker auf Konferenzen oder Meetups wirst du fast immer auf der Event-Seite mit Profil und Link aufgeführt. Diese Seiten haben häufig viele natürliche Backlinks und damit eine hohe Autorität.

29. Kooperationen mit anderen Marken / Co-Marketing

Gemeinsame Aktionen wie Webinare, E-Books oder Studien führen fast immer zu gegenseitigen Links. Wenn beide Seiten Reichweite haben, profitieren alle: mehr Sichtbarkeit, mehr Erwähnungen, mehr organische Links.

30. PR-Stories und Datenstudien

Pressearbeit kann auch ohne großes Budget funktionieren. Wenn du kleine Datenauswertungen, Umfragen oder Analysen veröffentlichst und gezielt Journalist:innen kontaktierst, können daraus hochwertige Erwähnungen mit Link entstehen. Viele moderne Linkbuilding-Strategien setzen genau auf solche „Digital PR“-Ansätze.

 

 

Wie du die Qualität eines Linkplatzes bewertest

Nicht jeder kostenlose Link ist ein guter Link. Prüfe jede potenzielle Plattform nach diesen Kriterien:

  • Themenfit: Passt die Plattform inhaltlich zu deinem Angebot?
  • Traffic und Aktivität: Gibt es aktuelle Beiträge, Kommentare und echte Nutzer?
  • Verlinkungsverhalten: Ist jede zweite Zeile ein Affiliate-Link oder Werbelink? Dann lieber Abstand halten.
  • Ruf der Domain: Seriöse, etablierte Seiten sind deutlich wertvoller als anonyme Spam-Portale. Guides zu modernen Linkbuilding-Strategien betonen immer wieder, dass Spam-Quellen mehr schaden als nutzen.

Schritt-für-Schritt-Plan für kostenlose, seriöse Links

  1. Nische klar definieren: Welche Themen, Zielgruppen und Keywords sind wirklich wichtig?
  2. Liste der Linkquellen priorisieren: Wähle zunächst 5–10 der oben genannten Orte, die am besten zu deinem Projekt passen.
  3. Profile und Basispräsenz aufbauen: Erstelle saubere Profile in Verzeichnissen, Communities und Netzwerken – inklusive Logo, Beschreibung und Kontakt.
  4. Content vorbereiten: Schreibe oder optimiere Inhalte, auf die du verlinken möchtest (Guides, Case Studies, Tools, Ressourcen-Seiten).
  5. Pro Woche wenige, aber hochwertige Links setzen: Zum Beispiel: 2 Forenantworten, 1 ausführliche Q&A-Antwort, 1 Kooperationsanfrage, 1 Gastbeitrags-Pitch.
  6. Ergebnisse messen: Beobachte, welche Linkquellen tatsächlich Traffic bringen und vielleicht sogar neue Erwähnungen oder Kunden erzeugen.
  7. Skalieren, was funktioniert: Baue dort weiter aus, wo die Kombination aus Aufwand und Ergebnis am besten ist.

Fazit: Klasse statt Masse – und Links, die wirklich bleiben

Es gibt unzählige kostenlose Orte, an denen du Links platzieren kannst. Die Kunst besteht darin, nur diejenigen zu wählen, die zu deiner Nische passen, echten Mehrwert bieten und langfristig bestehen bleiben. Wenn du die 30 Ideen aus diesem Guide strukturiert angehst, baust du Schritt für Schritt ein stabiles, natürliches Linkprofil auf – ohne Spam, ohne gekaufte Pakete und mit deutlich geringerem Risiko für Abstrafungen.

Starte mit wenigen, sorgfältig ausgewählten Linkquellen, teste, was funktioniert, und skaliere dann behutsam. So wird Linkaufbau zu einem nachhaltigen Kanal für Traffic, Markenaufbau und stabile Rankings – statt zu einem kurzfristigen Experiment mit unklarem Ausgang.

M

Über den Autor

Mia Schubert

Schreibt über Growth, KI-Workflows und Redaktionsprozesse für Marketplaces.

Related

Related articles

Backlinks aufbauen: 15 Strategien, die wirklich funktionieren
Link Building • 8 Min. Lesezeit

Backlinks aufbauen: 15 Strategien, die wirklich funktionieren

Wirksame Backlinks entstehen, wenn andere Seiten einen echten Grund haben, dich zu verlinken. Für SEO (Search Engine Optimization – Suchmaschinenoptimierung) zählt dabei vor allem thematische Passung, redaktioneller Kontext und ein natürliches Muster. Wenn du diese drei Punkte b…

More from the author

Vorheriger Artikel

50 kostenlose SEO-Tools, die jeder Blogger kennen sollte, bevor er Geld ausgibt

Nächster Artikel

Link Building verstehen: Was Linkaufbau ist und wie er sicher funktioniert